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Barcode­scanner & MDE ­(PDP – Product­ Detail­ Page)

Barcodescanner und MDE-Geräte

Die Einsatzgebiete für Barcodescanner und MDE-Geräte sind nahezu unbegrenzt und für jede Arbeitsumgebung gibt es durchaus mehrere Scannermodelle und Typen, die sich besonders gut eignen.

Die Integration in die bestehende EDV-Umgebung stellt heute keine größere Hürde dar, da die Geräte vielfältige Anbindungen und Schnittstellen verfügen:

  • kabelgebunden für den stationären Betrieb
    PS/2
    RS-232/RS-485
    USB
  • kabellos für den mobilen Betrieb
    Bluetooth
    Ethernet (Basisstation)
    WLAN
    Mobilfunknetz (UMTS, 4G, 5G)

Einsatzumgebung

Unterschiedliche Arbeitsumgebungen verlangen angepasste Gehäuse und Ergonomie der Scanner. So gibt es nach den einfachen ungeschützten Geräteklassen auch Geräte die nach IP-Schutzklassen zertifiziert sind. Eine Zertifizierung bis IP68 ist möglich. Solch ein Gerät ist somit vollständig staub- und wasserdicht. Für Orte, mit extremen Temperaturen (z.B. Kühlhaus, Hochofen), gibt es Modelle, die auch bei Umgebungstemperaturen von -30°C bis etwa +50°C operieren können.

Auch beim Fallschutz gibt es Unterschiede. Besonders robuste und geschützte Geräte nach IEC-Fallspezifikation überstehen mehrfache Stürze aus einer Höhe von 1 – 2 Metern, ohne Schaden zu nehmen. Dies ist eine nicht vernachlässigbare Anforderung im Lager, in der Industrie oder im Logistik-Bereich.

Im medizinischen Bereich hingegen müssen die Scanner den hohen Hygieneansprüchen (Healthcare) gerecht werden. Damit das Scannergehäuse nicht von den Desinfektionsmitteln angegriffen wird, hat er ein spezielles antimikrobielles Gehäuse. Klären Sie deshalb vor dem Kauf, ob der Barcodescanner im Außenbereich, im medizinischen Bereich, bei hoher Feuchtigkeit oder extremen Temperaturen zum Einsatz kommt und ob ein Fallschutz für Sie wichtig ist.

Vielfalt an Barcodetypen

Nicht jeder Scanner ist in der Lage, alle Barcodetypen zu erfassen.
Einfache Laserscanner können ausschließlich eindimensionale Strichcodes (1D-Barcodes) lesen. Diese linearen Codes – etwa der im Einzelhandel weit verbreitete EAN-Barcode – sind typischerweise auf Produktverpackungen zu finden und werden an Supermarktkassen verwendet. 1D-Barcodes sind technisch vergleichsweise einfach aufgebaut und können daher nur begrenzte Informationsmengen auf kleiner Fläche speichern. Zudem verfügen sie über keine integrierte Fehlerkorrektur.

Um größere Datenmengen effizient zu codieren, kommen zweidimensionale Barcodes (2D-Codes) zum Einsatz. Zu den bekanntesten Vertretern zählen QR-Codes, DataMatrix-Codes und Stapelcodes. Diese können nur mit sogenannten Imager-Scannern gelesen werden. Imager-Scanner erfassen nicht nur 2D-Barcodes zuverlässig, sondern sind auch in der Lage, direkt markierte Produkte (DPM – Direct Part Marking) problemlos zu lesen.

Ein wesentlicher Vorteil von 2D-Barcodes liegt in ihrer hohen Fehlertoleranz und Lesesicherheit. Durch integrierte Mechanismen zur Fehlererkennung und -korrektur können selbst stark beschädigte oder teilweise verdeckte Codes noch korrekt ausgelesen werden.

RFID System-Lösung

Mobile Datenerfassungsgeräte (MDE) und RFID-Drucker arbeiten in der modernen Logistik eng zusammen, um Daten schnell und fehlerfrei zu erfassen und zu verarbeiten. Mit einem MDE-Gerät können Mitarbeitende Artikel oder Paletten per Funk identifizieren und die erfassten Informationen direkt an das Lagerverwaltungssystem übertragen.

Diese Daten dienen anschließend als Grundlage für den RFID-Drucker, der passende RFID-Etiketten erstellt und die integrierten Chips automatisch mit den benötigten Informationen beschreibt. Nach dem Druck kann das MDE-Gerät den neu erzeugten RFID-Tag sofort prüfen und bestätigen. Durch dieses Zusammenspiel entsteht ein effizienter, digitaler Arbeitsablauf ohne manuelle Eingaben. Das Ergebnis sind schnellere Prozesse, höhere Genauigkeit und mehr Transparenz in der gesamten Warenlogistik.

Dalektron GmbH

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