Die beiden verbreitetsten Druckverfahren im Etikettendruck sind das Thermotransfer- und das Thermodirektverfahren.
Beim Thermodirektdruck wird keine Thermotransferfolie benötigt. Die hier zu bedruckenden Etiketten werden aus wärmeempfindlichem Material gefertigt und beim Drucken wird durch Hitze das Papier an den entsprechenden Stellen verfärbt. Das erspart die Kosten für zusätzliche Verbrauchsmaterialien (z.B. Thermotransferfolie). Diese temperaturempfindlichen Etiketten sind jedoch nicht sehr lange haltbar. Bei direktem Sonnenlicht verblassen sie schnell und durch Reibung oder Druck können sich die Etiketten verfärben. Thermodirekt-Etiketten sind beispielsweise geeignet für: Kassenzettel, Parkscheine und Versandetiketten.
Das Thermotransferdruckverfahren nutzt Wärme, um die Farbe von einer Thermotransferfolie auf das zu bedruckende Etikettenmaterial zu übertragen. Die Thermotransferfolie und das Etikettenmaterial werden dazu parallel unter den Thermo-Druckkopf des Thermotransferdruckers durchgeführt. Am Heizelement des Druckkopfes wird synchron zur Vorschubgeschwindigkeit an den jeweiligen Heizpunkten Wärme erzeugt. Durch den anliegenden Anpressdruck am Druckkopf wird die Farbe auf das Etikettenmaterial aufgeschmolzen. Durch dieses Zusammenspiel entsteht letztendlich der sichtbaren Druck auf dem Etikett. Ein Thermotransferdrucker ist die richtige Wahl, wenn Sie Etiketten mit einer hohen Druckqualität und einer langen Lebensdauer drucken möchten.
Mit Farb-Tintenstrahldrucker (Inkjet-Drucker) ist es Ihnen möglich die Etiketten, Tickets oder Preisschilder mehrfarbig, in hoher Druckqualität zu drucken. Dieser erfüllt auch die internationalen GHS-Richtlinien zur Kennzeichnung von Gefahrstoffen und Chemikalien. Die Tintenstrahldrucker arbeiten mit den vier Farbpatronen gelb, magenta, cyan und schwarz, die dann zu jeder beliebigen Farbe gemischt werden. Beim Drucken wird die Tinte detailgenau, farbecht sowie wisch- und wasserfest auf das spezielle Etikettenmaterial aufgebracht.